Freitag, 26. März 2010

who let the dogs out?

Das beste Mittel gegen Muskelkater ist...... weitermachen!
Und so ging es weiter gestern Abend. Diesmal im Balletsaal der Vidmar-Hallen mit der gesamten Gruppe.
Nach dem üblichen Aufwärmtraining sollten wir uns in Hunde verwandeln.
Also bellten, rannten, rollten und rauften wir. Wir lechzten und schnupperten und einige habe ich sogar sabbern sehen...
Doch die Hauptaufgabe beim Ganzen, und das war wohl das Schwerste:
Wir sollten nur einige Eigenschaften von Hunden übernehmen. Ansonsten sollten wir menschlich bleiben. Das war wirklich eine Herausforderung. Nicht aus der Rolle fallen, immer wieder zwischen menschlichem und tierischem Verhalten hin- und herwechseln.
Eindrücklich war wieder einmal, wie Joshua uns Beispiele von Hundeverhalten gab:
"Hunde stellen sich nicht einen Meter vor einen andern Hund und fragen höflich, ob sie mit ihm spielen dürfen. Hunde springen einfach auf einen anderen Hund drauf" sprachs, und sprang der Tänzerin neben ihm in die Arme.
Die menschliche Höflichkeit und das Gefühl für Abstand (und Anstand) gilt es also zu verlieren. Jedenfalls soweit, dass die Beherrschung für den Zuschauer nicht mehr sichtbar ist. Vielleicht macht das ja „Tanz“ aus: Das Überwinden von Grenzen, eigenen wie fremden, und es dabei so mühelos aussehen lassen, dass das wochenlange Proben hinter einem kurzen Moment der Ästhetik und Leichtigkeit verschwindet.

Toll. Machen wir uns an die Arbeit!

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