Leider kann ich morgen Abend mal nicht dabei sein. Ich ziehe gerade um.
Aber ich träume schon einmal vorweg:
Pünktlich um Sieben Uhr steht Gruppe A umgezogen und erwartungsfroh im Balletsaal der Vidmarhallen. Die Tür geht auf, Musik erklingt und Joshua kommt hereingetänzelt, gefolgt von zwei Tänzern des Ballets. Sagen wir Paula und Gary. Während Joshua in die Mitte des Raumes schreitet, setzen sich die Tänzer - und zwar wie Tänzer das eben so machen, die Beine zur Seite angewinkelt, dabei sich immer wieder dehnend und streckend, in sich ruhend und doch nah am Geschehen- an die Seiten des Saals.
Willkommen! ruft Joshua, wie wunderbar, seid ihr alle da!
Und schon beginnt das Eintanzen.
Paula legt Musik auf, Gary stellt sich vor den Spiegel und die Tänzerinnen und Tänzer der Gruppe A versinken in der Meditation der Balletschritte. Bei Plié und Relevé verschwimmen die Grenzen, der Alltag fliegt sachte davon, jeder Einzelne kommt langsam an. Wir spüren die Knochen unserer Füsse knacken und die Muskeln unserer Beine sich strecken. Es öffnet sich unser Kreuz und das Brustbein reckt sich zum Himmel, als wollte es rufen: Endlich lässt du mich frei!
Die Körper, gerade noch im täglichen Trott gefangen, verbinden sich zu einer Gruppe, einer Herde mit eigenem Willen und nur einem Atem, einem Herzschlag...
So jedenfalls mein Traum. Es wird wohl ganz ähnlich werden.
Mittwoch, 31. März 2010
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