Montag, 26. April 2010

1:13

Vor den Ferien haben wir bereits die erste Minute und 13 weitere Sekunden unserer Choreographie zusammen eingeübt. Faszinierend, wie Bewegungen aus den letzten Wochen, die aus unseren Köpfen und Körpern entsprangen, nun auf einmal ein Ganzes ergeben.
Joshua liebt es an Einzelheiten zu feilen. Die Stellung der Hand in einer Position, die Neigung des Kopfes in einer anderen. Er hält uns an, auf unsere Umgebung zu achten, auf die anderen Tänzer. Wir sollen ein gemeinsam atmendes Wesen werden.
Das Ganze sieht dann aus "wie eine abgedrehte Yogagruppe", sagt Joshua.
Zur Tocatta und Fuge von Bach, bewegen wir uns jetzt wie Blüten, die sich öffnen, wie Uhrwerke, deren Zeiger plötzlich an Halt verlieren oder wie Schlingpflanzen, die sich ineinander verweben. Und gestern Abend ging es endlich weiter!

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